Die Registrierung zieht keine Kontaktaufnahme durch die Bank nach sich. Mail ist nicht erforderlich. Watchlist ist können nach Belieben neu erstellt und benannt werden. Das Hinzufügen von Wertpapieren zum Musterdepot ist nicht schwer und intuitiv verständlich. Im ersten Schritt wird über die Suchfunktion nach dem gewünschten Wertpapier gesucht. Dies ist zum Beispiel über WKN oder ISIN möglich.
diesen Weg kann eine Ordermaske aufgerufen werden. In dieser werden das zugeordnete Portfolio, die gewünschte Stückzahl, der gewünschte Börsenplatz und die kalkulatorisch angesetzten Ordergebühren eingegeben. Direkt im Anschluss daran wird das Wertpapier mit dem Einstandskurs in der Watchlist verbucht. Der Beobachtungskurs kann wahlweise frei eingegeben oder als aktueller Wert von einem der hinterlegten Börsenplätze übernommen werden.
die Handelsplätze in den USA. DiBa Musterdepot zur Beobachtung einzelner Wertpapiere sowie zum Test von Handelsstrategien. Nutzer können sich die Transaktionshistorie ihres fiktiven Depots ansehen und diese bei Bedarf im CSV Format exportieren. Dadurch besteht prinzipiell die Möglichkeit, über das Musterdepot die Datenbasis für umfangreiche Strategietests zu generieren. Darüber hinaus steht eine einfache Analysefunktion für das Depot zur Verfügung. Diese unterteilt die im Musterdepot befindlichen Werte nach Anlageklassen und Einzelwerten und veranschaulicht die Zusammensetzung über Kreisdiagramme.
Komplexere Analysen, wie zum Beispiel die Berechnung von Kennzahlen für das gesamte Portfolio, gehören nicht zum Angebot. Dies wäre für die Zukunft wünschenswert. Für jedes Wertpapier kann aus der Watchlist heraus eine Übersichtsseite aufgerufen werden. Dort finden sich ein Firmenprofil, technische und fundamentale Analysen und Analystenkommentare zum Wertpapier, relevante Nachrichten, zeitverzögerte Kurse aller Börsenplätze und Charts zum Wert. Das Charttool ist allerdings auf die wesentlichen Funktionen begrenzt. Die webbasierte Anwendung ermöglicht den Einsatz von vier verschiedenen Chartvarianten und sechs Indikatoren sowie gleitenden Durchschnitten. Darüber hinaus kann ein betrachteter Wert mit maximal zwei Benchmarks verglichen werden.
Damit bleibt das Chartingtool deutlich hinter den Möglichkeiten diesen Bereich zurück. Die Indikatorenbibliothek fällt recht schmal aus, Zeichenwerkzeuge stehen gar nicht zur Verfügung. Positiv: Nutzer können mit einem Klick Real Push Daten in den Chart laden. Dann können allerdings Indikatoren, Benchmarks und Durchschnitte gar nicht mehr genutzt werden. Unter dem Chart findet sich ein Link zu einer professionellen technischen Analyse, die durch den externen Dienstleister Trading Central durchgeführt wird. und Kanäle, Widerstands und Unterstützunglinien sowie eine grafische Trendaussage. Ein Schwachpunkt des Musterdepots betrifft Wechselkurse.
Es ist nicht möglich, fiktive Fremdwährungskonten zu eröffnen und den Handel mit in Fremdwährung notierten Wertpapieren darüber abzurechnen. Dadurch kommt es bei der Veräußerung von Wertpapieren in Fremdwährung automatisch zur Realisierung von Wechselkurseffekten, die sich bei einer realen Depotführung durch Fremdwährungskonten unterbinden ließ. Es gibt gute Gründe für die die Abbildung eines real gehandelten Depots über eine Watchlist. Dazu ein Beispiel aus der Praxis. Ausbruchstrategien sehen den Einstieg in Märkte vor, die nicht schwer einen relevanten charttechnischen Widerstand überwunden haben. Typischerweise setzen Anleger Stopporders kurz oberhalb der Widerstandszone an, um beim Ausbruch sofort in der Position engagiert zu sein.
Wird die Stop Order dagegen sehr deutlich oberhalb des Widerstands platziert, fallen die realisierten Gewinne bei einem vollendeten Ausbruch geringer aus. Trader können neben der im realen Depot umgesetzten Entscheidung bezüglich des Abstands Variationen ihrer Entscheidung im Musterdepot umsetzen. So kann zum Beispiel ein Musterdepot mit einem sehr viel näher am Ausbruchspunkt platzierten Stop Level und eines mit einem weiter entfernten Level geführt werden.
Nach einigen hundert Transaktionen ergibt sich ein relativ klares Bild im Hinblick auf den optimalen Abstand. Das Entwickeln einer soliden Datenbasis ist entscheidend für den dauerhaften Erfolg, wird jedoch immer wieder unterschätzt. Neben dem Import von Echtdepotdaten in ein Musterdepot besteht der größte Vorteil von Kunden in der direkten Anbindung der Handelsoberfläche an die Watchlist. Aus dieser heraus können direkt Orders in die Wege geleitet werden. Kunden des Brokers können darüber hinaus die Mobile Banking und Brokerage App nutzen.
Gegenstand der Bewertung im Aktien App Test. Die Kursversorgung von Watchlisten und Musterdepots inklusive Real Push Charts ist im Leistungsumfang des kostenlosen Services inbegriffen. Viele Broker unterteilen die auch für Nichtkunden zugänglichen geschützten Bereiche in kostenlose Basisdienste und kostenpflichtige Zusatzangebote. Letztere betreffen dabei insbesondere die Kursdatenversorgung. So können Nutzer bei einigen Anbietern Kursdatenpakete abonnieren, wie sie auch zusammen mit professioneller Börsensoftware angeboten wird.
Derlei Offerten finden sich bei der ING DiBa nicht. DiBa Erfahrungen mit den Watchlisten sammeln. Bei der Aufnahme von Wertpapieren in das Musterdepot können Nutzer die aktuellen Kurse aller relevanten Börsenplätze heranziehen und zusätzlich Transaktionskosten in der Kalkulation berücksichtigen.
Die Musterdepots sind in nützliche weitere Angebote eingebunden, darunter insbesondere die Wertpapieransicht mit Analysen, Analystenkommentaren, Charts und Stammdaten. Wünschenswert wäre allerdings ein etwas professionelleres Charttool mit mehr Indikatoren, Zeichenwerkzeugen und Chartdarstellungsvarianten. Auch zusätzliche Auswertungsfunktionen für fiktive Portfolios wie zum Beispiel KGV, KUV, Dividendenrendite etc. Dasselbe gilt für die bislang nicht vorhandene Möglichkeit, fiktive Fremdwährungskonten zu eröffnen und dadurch ausländische Wertpapiere ohne erzwungene Realisierung von Wechselkurseffekten handeln zu können. Wie bei allen Brokern gilt, dass die Berücksichtigung von Abgeltungssteuer einen wünschenswerten Fortschritt darstellen könnte. Bislang ist dies nur auf Umwegen durch den Ansatz des Verkaufskurses möglich.
DiBa bietet anders als eine wachsende Zahl direkter Konkurrenten keinen CFD Handel an. Kunden, die Strategien mit Hebelwirkung testen möchten, müssen deshalb auf Watchlisten mit Hebelzertifikaten und ggf. Die ING DiBa ist mit dem Verzicht auf ein Angebot im CFD Handel mittlerweile beinahe eine Ausnahme unter deutschen Onlinebrokern. Mit der OnVista Bank, S Broker, comdirect und Consorsbank bieten mehrere direkte Konkurrenten mittlerweile den Handel mit Differenzkontrakten an. Ob die Einführung eines solchen Angebots für die Zukunft geplant ist, ist derzeit nicht bekannt. Allerdings hält sich der Broker auch in anderen, für vornehmlich aktive Trader interessanten Bereichen zurück.